Low Vision
Wenn Brillen nicht mehr ausreichen

Von Low Vision spricht man, wenn das Sehvermögen trotz optimaler Brillen- oder
Kontaktlinsenkorrektur deutlich eingeschränkt bleibt und alltägliche Aufgaben
erschwert sind.
Ziel ist es, die verbleibende Sehleistung bestmöglich zu nutzen und die
Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten.
Typische Ursachen
Low Vision kann durch verschiedene Augenerkrankungen entstehen, z. B.:
- Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)
- Glaukom (Grüner Star)
- Diabetische Netzhauterkrankungen
- Retinitis pigmentosa
- Katarakt (Grauer Star, fortgeschritten)
Typische Einschränkungen
- Schwierigkeiten beim Lesen (Zeitung, Smartphone)
- Probleme beim Erkennen von Gesichtern
- Eingeschränktes Kontrastsehen
- Blendempfindlichkeit
- Unsicherheiten im Straßenverkehr oder Alltag
Unsere Low-Vision-Analyse
Im Rahmen einer optometrischen Untersuchung analysieren wir gezielt Ihre individuelle Sehsituation.
Wir prüfen unter anderem:
- Verbleibende Sehschärfe und Sehpotenzial
- Kontrastsehen
- Blendempfindlichkeit
- Vergrößerungsbedarf
- Alltagssituationen (z. B. Lesen, Orientierung)
Individuelle Lösungen & Empfehlungen
Auf Basis der Analyse erhalten Sie maßgeschneiderte Empfehlungen, z. B.:
- Vergrößernde Sehhilfen (Lupen, elektronische Lesegeräte)
- Filtergläser zur Reduktion von Blendung
- Optimierung von Beleuchtung und Kontrasten• Anpassung von Alltagssituationen (Lesen, Arbeitsplatz)
- Praktische Tipps für den Alltag
Ziel der Low-Vision-Versorgung
- Mehr Selbstständigkeit im Alltag
- Verbesserte Lesefähigkeit
- Mehr Sicherheit und Lebensqualität
- Besserer Umgang mit bestehenden Seheinschränkungen
Für wen ist das geeignet?
- Wenn eine Brille nicht mehr ausreicht
- Bei diagnostizierten Augenerkrankungen
- Bei zunehmenden Sehproblemen im Alltag
- Für Menschen, die aktiv Lösungen suchen